Märkte am Mittag

Verhaltenes Geschäft im Süden


Angebot und Nachfrage bei Getreide halten sich in Süddeutschland die Waage. Der Konsum scheint nach wie vor gut gedeckt. Mühlen und Kraftfutterwerke warten zudem weiter auf nachgebende Kurse. Lediglich der Handel engagiert sich für das eine oder andere Geschäft, um bestehende Kontrakte erfüllen zu können.

Markttendenz
Verhaltene Nachfrage und zögerliches Angebot bestimmen im Süden Deutschlands den Getreidemarkt. 
Auch der Absatz ins angrenzende Ausland gestaltet sich nicht kontinuierlich. Frankreich bleibt weiterhin Abnehmer für Weizen mit ausreichendem Hektolitergewicht. Die passende Ware aus dem Süden und Südwesten Deutschlands ist nicht immer zu erstellen.

Italien ist mittlerweile wieder etwas mehr an A-Weizen interessiert. Die Versorgung aus Ungarn und Tschechien scheint nicht mehr so flüssig zu laufen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Main-Donau-Kanal weiterhin streckenweise gesperrt bleibt. Getreide in die Niederlande lässt sich auch immer wieder verladen. Allerdings ist der Abfluss der Ware auch nicht immer stetig.

Weizen franko bayerischer Station lässt sich mit 165,00 bis 170,00 €/t erstellen. Ab Station werden Kurse von 160,00 €/t genannt. A-Weizen erzielt einen kleinen Aufschlag von maximal 5,00 €/t.

In Paris zieht sich der Weizen bis heute Mittag wieder leicht zurück. Der März liegt bei 172,00 e/t und damit 1,00 €/t unter dem Schlusskurs von gestern. Mais verliert ebenfalls ein wenig an Niveau mit einem Minus von 0,50 €/t auf 173,00 €/t im März. Raps bleibt weiter fest gestimmt. Der Mai legt bis mittags noch einmal 1,50 €/t auf 425,00 €/t zu. (dg)
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