Die witterungsbedingten Unterbrechungen führen zusätzlich dazu, dass kaum Erntedruck aufkommt und kein Bedarf besteht, schnelle Partien loszuwerden. Zudem sehen die Verkäufer bei den derzeitigen Preisen keine Veranlassung, Ware abzugeben und lagern ein. Platz ist bei der bisherigen durchschnittlichen Ernte vorhanden. Landwirte, die ihre Ernte noch nicht unter Dach und Fach haben, warten auf die tatsächlichen Erträge und Qualitäten, die sie einfahren werden. Probleme mit den Fallzahlen beim Weizen werden aus jetziger Sicht trotz der Ernteunterbrechungen aufgrund des Regens noch nicht erwartet. Die Temperaturen sind noch niedrig genug.

Am Oberrhein werden für einen B- Weizen nominell ex Ernte 173,00 bis 175,00 €/t genannt. Für einen A-Weizen wird etwa eine Prämie von 5,00 bis 6,00 €/t gewährt.

Im Limburger Raum können die Landwirte für ihre Gerste mit 130,00 €/t frei Erfassungsstelle im Juli und August rechnen. Weizen muss seinen endgültigen Preis aufgrund der Kursschwankungen noch finden. Derzeit werden Kurse zwischen 150,00 bis 160,00 €/t genannt.

In Paris ist heute eine Verschnaufpause angesagt. Weizen legt bis mittags leichte 1,50 €/t wieder zu. Der September bewegt sich bei 183,00 €/t. Mais ist eher unentschlossen und verliert noch einmal im August 0,25 €/t und geht damit auf 176,50 €/t. Die anschließenden Monate bewegen sich aber eher auf leicht grünem Terrain. Raps legt bis auf den auslaufenden Monat August ebenfalls leicht zu. Der neue Frontmonat November gewinnt bis mittags 1,50 €/t hinzu und liegt damit bei 377,00 €/t. (dg)





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