USDA-Mais

Versorgung bleibt komfortabel


Die etwas größere US-Anbaufläche für Mais schlägt sich in der jüngsten USDA-Prognose für  2016/17 in einer größeren Maisernte nieder. Mit 369 Mio. t werden die USA voraussichtlich 2,8 Mio. t mehr Mais ernten, als noch im Juni geschätzt. Die US-Endbestände wachsen allerdings nur um 1,9 Mio. t auf einen Rekordwert von knapp 53 Mio. t an.
 
Durch die größere US-Maisernte fällt auch die globale Maisernte etwas besser aus, als zuletzt geschätzt. Auch für die weltweiten Mais-Endbestände der neuen Kampagne hat das USDA seine Prognose auf etwas über 208 Mio. t angehoben. Bei einem Verhältnis von Endbeständen zum Verbrauch von 18,6 Prozent bleibt die weltweite Maisversorgung damit komfortabel. Die EU kann nach dem neuen Report mit einer Maisernte von 63,8 Mio. t rechnen. Der Importbedarf der EU im kommenden Wirtschaftsjahr wird sich von 13,5 Mio. t in der laufenden Kampagne auf 11 Mio. t verringern.
 
Für das laufende Mais-Wirtschaftsjahr nahm das amerikanische Landschaftsministerium eine deutliche Abstufung der südamerikanischen Maisernten vor. Die brasilianische Maisernte wird mit 70 Mio. t nun 7,5 Mio. t kleiner als im Juni ausgewiesen. Die argentinische Maisernte haben die amerikanischen Analysten um 1 Mio. t auf 28 Mio. t nach unten korrigiert. Doch trotz der um 8,5 Mio. t kleineren Ernten in Südamerika werden sich die globalen Endbestände für Mais in dieser Kampagne nach der neuen Schätzung kaum verändern, denn das USDA hat parallel dazu den Maisverbrauch entsprechend nach unten korrigiert. (St)
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