Weißrussland rechnet in dieser Saison mit einer Getreideernte von 8,7 bis 8,8 Mio. t. Zwar wäre das etwas weniger als die im vergangenen Jahr eingebrachte Menge von rund 9,1 Mio. t, dennoch sollte der Marktbedarf an Brot- und Futtergetreide zur Gänze aus der eigenen Produktion sowie Übergangsvorräten gedeckt werden, erklärte Landwirtschaftsminister Leonid Sajaz in dieser Woche in Minsk. Dabei bezifferte Sajaz die Getreidevorräte zu Beginn dieses Wirtschaftsjahres auf gut 1,4 Mio. t, berichtet die amtliche weißrussische Nachrichtenagentur Belta. Er geht auch davon aus, dass 2015/16 keine höheren Weizenqualitäten zur Versorgung der heimischen Teigwarenindustrie importiert werden müssen. In den vergangenen Jahren war das hingegen erforderlich, berichtet das AIZ in Wien. (az)
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