Märkte am Mittag

Weizen alter Ernte offeriert

Getreide aus der alten Ernte kommt immer mal wieder an den Markt. Die Abnehmer stehen allerdings nicht Schlange. Mühlen an der Rheinschiene sind so gut wie keine Käufer. Die Kraftfutterwerke sind nach wie vor nur für vorderen Bedarf am Markt. 

Markttendenz:
Weizen alter Ernte wird immer wieder offeriert. Für die neue Ernte halten sich die Abgeber bedeckt. Käufer warten auf weiter nachgebende Kurse. 
Aus Hessen fließt Futterweizen in den Nordwesten Deutschlands. Ab Station werden hier im Juni 140,00 €/t genannt. Auch Qualitätsweizen findet in überschaubarem Rahmen vom Oberrhein aus per Schiff in den Beneluxstaaten Abnehmer. Ex Ernte sind Kraftfutterwerke in Westfalen für Futterweizen mit franko 150,00 €/t am Markt. Für Gerste nennen sie 142,00 €/t. Raps wurde bei den besseren Preisen in den vergangenen Tagen vermehrt gehandelt. 

Am Oberrhein werden aktuell für einen B-Weizen rund 146,00 bis 148,00€/t im Juni genannt. Geschäft gibt es dazu aber kaum. Für A-Weizen gibt es  ebenfalls wenige Abnehmer. Futterweizen hält einen Kurs von ebenfalls 146,00 bis 149,00 €/t. Die neue Ernte findet kaum Interessenten. Abgeber wollen nach Teilabschlüssen jetzt die tatsächlichen Qualitäten abwarten. Käufer warten auf weiter nachgebende Kurse. Nominelle Preise für Brotweizen werden maximal für Oktober /Dezember mit 155,00 bis 157,00 €/t franko oberrheinischer Mühle genannt. 

Aus jetziger Sicht könnte sie Recht bekommen. Die Bestände stehen gut bis sehr gut. Vereinzelt ist aufgrund der Masse auf den Feldern Lagergetreide zu beobachten. Ein Trend ist aber nicht zu erkennen. Auch der Krankheitsdruck nimmt bei der nassen Witterung zu. 

In Paris legt der Weizen heute Morgen weiter seinen Rückwärtsgang ein. Der September verliert zu gestern 1,25 €/t und liegt mittags bei 161,75 €/t. Mais bleibt unverändert zu gestern bewertet. Der Juni hält die 167,00 €/t. Raps zeigt sich ebenfalls von seiner schwachen Seite mit 368,50 €/t im August und damit 0,75 €/t weniger als gestern. (dg)
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