Märkte am Morgen: Getreide

Weizen schließt freundlicher

Weizen: An der Matif hielt die etwas freundlichere Tagestendenz für Weizen zum Wochenstart an. Der November legte 1,75 €/t zu und notierte bei Börsenschluss knapp unter 174 €/t. Die freundlicheren Vorgaben aus Chicago gaben Hilfestellung. Weitere Einflüsse dürften von dem schwächeren Eurokurs kommen, der die europäischen Exportmöglichkeiten verbessert. In der Vorwoche hatte die EU-Kommission neue Exportlizenzen für Weichweizen von 613.000 t vergeben.
 
In Chicago setzte sich die etwas stabilere Tendenz des Vortags fort. Alle Termine notierten mit überschaubaren Kursgewinnen. Kleinere Shortabdeckungen vor dem heutigen USDA-Report der Quartalsbestände könnten etwas stimuliert haben. Die Analysten gehen allerdings davon aus, dass das USDA die US-Weizenernte etwas höher als die im September Report ausgewiesenen 55,2 Mio. t ausweisen wird. Die wöchentlichen US-Exportanmeldungen wurden mit 519.000 t etwas höher als in der Vorwoche ausgewiesen.
 
Mais: Auch bei Mais sollen Positionsbereinigungen vor dem Quartalsreport die leichte Stabilisierung und die grünen Vorzeichen in Chicago begünstigt haben. Die Erwartungen an den Quartalsreport gehen derzeit von Mais-Endbeständen von 30 Mio. t in den USA aus und decken sich im Schnitt mit den USDA Zahlen vom September. Größere Überraschungen aufgrund des Bestandsreports werden im Markt kaum erwartet.
 
Die US-Maisernte kommt zudem nicht zu ganz so schnell voran, wie erwartet. Zum Wochenanfang waren 12 Prozent der Maisernte eingebracht. Der Wert liegt 9 Prozent unter dem fünfjährigen Durchschnitt.
 
In Paris hielt die stabilere Tendenz für Mais an. Die Notierungen legen zum vierten Mal hintereinander zu. Nach einem Plus von 1,25 €/t notierte der November bei 138,50 €/t. Mittlerweile haben sich die Notierungen an der Matif mehr als 6 €/t von ihrem Tiefstand erholt und scheinen Bodensatz zu finden. (St) 
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