Märkte am Morgen: Getreide

Weizen und Mais im Plus

Weizen: Die Börsen stehen im Zeichen der erwarteten Zahlen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums am Mittwoch. Für den morgigen USDA Bericht zur weltweiten Versorgung werden die Weizenbestände bei 1,153 Mrd. Bushel gegenüber 1,1 Mrd. Bushel vor einem Monat gesehen. Die Funds decken vorab ihre Shorts bei Weizen und Mais. Zudem unterstützen die Trockenheit in den Weizenanbauregionen der USA, der Schwarzmeerregion und in Europa die Kurse. In Frankreich haben die Farmer sechs Prozent ihres Weizens ausgebracht Im vergangenen Jahr waren es 17 Prozent zum selben Zeitpunkt. Gerste ist zu zehn Prozent in der Erde, verglichen mit 27 Prozent im Vorjahr. Intensive Regenfälle in Australiens Weizengürtel stützen die Kurse ebenfalls. Weizen in Chicago kann leichte Gewinne verbuchen. Der Dezember legt 10,25 Cent auf 4,05 US-Dollar /Bushel zu. Auch der EU-Weizen in Chicago geht mit einem Plus von 0,75 €/t auf 163,75 €/t aus dem Tag. Die Kurse für russischen Weizen zogen in den vergangenen Tagen leicht an. Eine bessere Nachfrage und ein festerer Rubel sind die Auslöser.

In Paris bewegt sich der Weizen seitwärts. Die leichte Erholung bewegt sich bei rund 1,00 €/t. Der Dezember gewinnt 0,75 €/t auf 157,75 €/t.

Mais: Auch Mais in den USA kann Boden gut machen. Der Dezember beschließt den Tag mit 3,4325 US-Dollar/Bushel und legt damit 3,50 Cent/Bushel zu. Die Maisernte wird in dem morgigen USDA -Bericht als zu 35 Prozent abgeschlossen erwartet. Es wird auch nicht ausgeschlossen, dass das USDA die Erträge beim Mais um 0,9 Bushel/Acre auf 173,50 Bushel/Acre zurücknehmen könnte. Das bedeutet dennoch ein Rekordhoch.

Für Mais in Paris ist eine Seitwärtsbewegung zu registrieren. Uneinheitliche Bewegungen in den einzelnen Monaten kennzeichnen den Future. Der November verliert 0,50 €/t auf 158,00 €/t, während andere Monate unverändert notieren oder leicht zulegen. (dg)
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