Märkte am Morgen: Getreide

Weizen und Mais schwach gestimmt

Weizen: Geringere Sorgen über das Wetter für das US-Getreide lassen die Kurse für Weizen nachgeben. Die zügige Fortsetzung der Erntearbeiten beim Winterweizen unterstützt diesen Trend. Höhere Erträge als erwartet drücken zusätzlich. Die ersten wöchentlichen Exportzahlen im Wirtschaftsjahr 2017/18 für Weizen liegen bei guten knapp 774 000 t. Das sind knapp 48 Prozent mehr als im Vorjahr und fast 90 Prozent über derselben Woche des Vorjahres. Gut 20 Prozent des Winterweizens sind geerntet. Winterweizen fiel in Chicago im Juli um 2,6 Prozent auf 4,34 US-Dollar /Bushel.

In Paris geht der Weizen ebenfalls den Weg der Schwäche des Vortages weiter. Der September geht auf 168,25 €/t zurück.

Mais: Auch wenn die aktuellen Regenfälle die Sorge um den Mais nicht vollends aufheben, lässt Regen im Maisgürtel die Kurse in Chicago schwächer ausfallen. Das USDA gibt gleichzeitig den Export von 130 000 t Mais mit unbekanntem Ziel bekannt. Die wöchentlichen Ausfuhrzahlen liegen bei 1,04 Mio. t und damit fast 12 Prozent niedriger als in der Vorwoche und 39 Prozent unter dem Vorjahr. 67 Prozent des US –Mais werden in der Kategorie gut/exzellent, leicht unter der Vorwoche mit 68 Prozent und deutlich unter dem Vorjahr von 75 Prozent eingestuft. Mais in Chicago fiel im Juli um 2,7 Prozent auf 3,7725 US-Dollar/Bushel.

In Paris legt er in den vorderen Monaten ebenfalls rote Zahlen vor. Der August verliert auf 174,25 €/t. (dg)
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