Märkte am Morgen: Getreide

Weizen und Mais unter Druck

Weizen: In Chicago sieht der Weizen gestern nur rote Zahlen. Der Juli verliert 2,88 Prozent und schließt mit 4,8925 US $/Bushel. Die hohe unerwünschte Feuchtigkeit hat sich offenbar nicht bestätigt. Trockenere Phasen für die zweite Wochenhälfte schicken den Weizen in die Defensive. Auch der Regen in Canada und Europa hilft dem Aufwuchs und unterstützt die schwache Meinung. Die fundamentalen Daten sind einfach zu deutlich. Auf der Nachfrageseite ist Russland weiterhin mit günstigen Angeboten am Markt. Für Weizen in den Irak verlangen die Russen 231 US$/t. Im vergangenen Monat hatt der Irak noch 257,35 US$/t für 50 000 t US-Weizen bezahlt. Die Nachtbörse beweget sich im grünen Bereich.

In Paris setzt der Weizen wieder zum Rückwärtsgang an. Im September verliert er 4,00€/t und schließt mit 176,25 €. Auch die meisten anderen Monate bewegen sich auf diesem Niveau des Verlustes.

Mais: Auch Mais in den USA steht weiter unter Druck. Der Juli verliert noch einmal 1,35 Prozent auf 3,4825 US $/Bushel. Wetter und Weizen haben den Mais mit nach unten gezogen. Analysten erwarten, dass der Zustand der Bestände zu 74 Prozent als gut bis exzellent bezeichnet werden. Zudem hat China seinen Maiserzeugern in dem Hauptanbaugebiet Unterstützung zugesagt, um mehr eigenen Mais einsetzen zu können. Die Nachtbörse zeigt allerdings auch beim Mais grüne Vorzeichen.

Auch in Paris zeigt der Mais weiter Schwäche. Der August geht mit einem Minus von 1,75 €/t aus dem Tag. (dg)
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