IGC

Weizenangebot steigt weiter

Erneut gerät die EU ins Hintertreffen. Ein trockener September hat dem Mais zugesetzt, so dass der Internationale Getreiderat (IGC) nicht umhin kommt, aufgrund gesunkener Ertragsschätzungen, seine Prognose für die Maisernte in der EU im Wirtschaftsjahr 2016/17 nach unten zu korrigieren. Weltweit wird im jüngsten Septemberbericht die Maisproduktion auf 1,03 Mrd. t geschätzt, 3 Mio. t geringer als noch im August. Die Mais-Bestände dürften laut den Londoner Analysten auf 216 (218) Mio. t sinken.

Auch beim weltweiten Weizenangebot gab es leichte Korrekturen, allerding nach oben. Obwohl die EU erneut abgestuft wurde, verzeichnet der IGC ein Anstieg der Weizenproduktion in China, Australien, Kanada und Kaschstan. Somit ermittelt der IGC eine Weltweizenproduktion in Höhe von 747 Mio. t, nochmals 4 Mio. t mehr als vor einem Monat angegeben.

Die Gesamtbilanz von Brot- und Futtergetreide bleibt mit 2,07 Mrd. t unverändert. Obwohl der Internationale Weizenrat ein Wachstum im Konsum verzeichnet, liegt er mit 2,05 Mrd. t doch unterhalb der Produktion. Somit kommt es zum Anstieg der weltweiten Getreidebestände für 2016/17 von 492 Mio. t. (da) 
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