Märkte am Mittag

Wenig attraktive Preise


Aus den bäuerlichen Erzeugerbetrieben kommen noch immer durchaus nennenswerte Mengen an Weizen. Regional fällt auf, dass vor allem höhere Qualitäten angeliefert werden. Die Preise für physische Ware haben sich unmittelbar nach den Pfingstfeiertagen nur wenig verändert. Vermutlich werden einige Mengen in die neue Ernte überlagert. Die Erzeuger erhalten gegenwärtig im Mittel für A-Weizen knapp 162 €/t netto frei Erfassungslager. B-Weizen wird  mit etwa 151 €/t abgerechnet. Repräsentative Preise für E-Weizen aus der alten Ernte lassen sich mangels Umsätze nicht mehr ermitteln.

Für Futterweizen erhalten die Landwirte durchschnittlich 145 €/t. Der Erfassungshandel bekundet nur wenig Kaufinteresse für Weizen aller Qualitätsstufen. Und auch die heimische Mühlenindustrie zeigt lediglich an Aufmischqualitäten ein gewisses Interesse. Vorausgesetzt der Preis passt. Die Mischfutterwerke haben hier und da etwas Kauflaune für den vorderen Bereich signalisiert. Einige Mengen an Futterweizen werden auch überregional vermarktet. Für die kommende Ernte fehlt die Abgabebereitschaft der Landwirte. Bislang wurden wesentlich weniger Kontrakte abgeschlossen als in früheren Jahren. Den Erzeugern erscheinen die aktuellen Gebote offensichtlich zu wenig attraktiv. (HH)
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