Soja hat heute das meiste Börsenfutter geboten.
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Soja hat heute das meiste Börsenfutter geboten.

Eine um gut 300.000 ha verrringerte Erntefläche vermindert auch die Schätzung für die diesjährige US-Sojabohnenernte. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) korrigierte seine Vormonatsschätzung der US-Ernte um 1,3 Mio. t auf 105,8 Mio. t nach unten. Die Durchschnittserträge taxieren die amerikanischen Analysten jedoch geringfügig höher als zuletzt. Durch die kleinere Ernte werden die US-Endbestände in diesem Wirtschaftsjahr mit 11,6 Mio. t zwar 700.000 t kleiner als in der September-Schätzung ausfallen, bleiben jedoch ausgesprochen komfortabel.  
 
Brasilien darf nach der Prognose des USDA mit einer gewaltigen Sojabohnenernte rechnen. Erstmals könnte die brasilianische Ernte die Marke von 100 Mio. t erreichen. Für Argentinien blieb die Prognose zur kommenden Sojabohnenernte mit 57 Mio. t unverändert.
 
Bei den globalen Endbeständen hat sich im neuen Report kaum etwas verändert. Sie wurden leicht auf 85,1 Mio. t nach oben korrigiert und lassen eine unproblematische und reichliche Sojaversorgung erwarten.
 
Die Chicagoer Börse regierte auf das neue Zahlenwerk freundlich, aber nicht euphorisch. Der gesamte Sojakomplex konnte sich nach Bekanntwerden der Zahlen vom Minus ins Plus drehen. (St) 
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