Ohne Körnermais und CCM wird in Thüringen auf 356.700 ha Getreide im Feld. Damit wurden gegenüber dem Vorjahr 1,5 Prozent weniger angebaut. Sommergerste, die hauptsächlich als Braugerste angebaut wird, wurde in diesem Jahr nur noch auf 27.200 ha ausgedrillt. Das sind rund 10 Prozent weniger als im Vorjahr und gleichzeitig die geringste Anbaufläche seit 1990. Die Anbaufläche bei Wintergerste bleibt dagegen relativ stabil und umfasst zurzeit 72.600 ha (+1Prozent).

Winterweizen, die anbaustärkste Getreideart, wächst laut dem Thüringer Landesamt für Statistik auf 219.600 ha heran. Das ist rund 1 Prozent weniger als im Jahr 2013. Sommerweizen wird dagegen auf 5.200 ha und Hartweizen auf 2.900 ha bestellt. Gegenüber 2013 sind das jeweils 59 Prozent mehr.

Bei Roggen- und Wintermenggetreide (WMG) stehen 10.900 ha im Feld. Gegenüber 2013 bedeutet das ein Minus von 27 Prozent. Der Anbau von Triticale erfolgte auf 14.500 ha und unterbietet damit das Niveau des Vorjahres um 3 Prozent. Der Haferanbau erfolgte wie im vergangenen Jahr auf 3.700 ha.

Winterraps steht nach den ersten vorläufigen Ergebnissen auf 125.400 ha. Damit wurde die Fläche gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent ausgedehnt und erreicht damit den höchsten Anbauumfang seit 1990.

Die Feldbestellung mit Grün- und Silomais wird nach den ersten vorläufigen Ergebnissen um 4 Prozent auf 57.600 ha erweitert. (hed)
stats