Märkte am Morgen: Ölsaaten

Wetter drückt die Bohne

Sojakomplex: Über Nacht finden die Bohnen in Chicago keine einheitliche Richtung. Die Schwäche zur Tagesmitte ist unter anderem dem vorteilhafteren Wetter in Argentinien geschuldet. Regen ist für die kommende Woche in den trockensten Anbaugebieten vorausgesagt. Auf der Nachfrageseite stehen 256600 t US-Bohnen für China. Auch Japan zeigt Interesse und Länder wie Marokko oder Vietnam fragen Sojaschrot nach.

Die brasilianischen Bohnen sind zu 95 Prozent ausgebracht. In der vergangenen Woche waren es 90 Prozent und im Schnitt der vergangenen Jahre 93 Prozent. Die Bohne in Chicago schließt mit Verlusten von 6,50 Cents /Bushel im Januar und schließt mit 10,3100 US $/Bushel. Auch Schrot sieht rote Vorzeichen, während das Öl wieder etwas zulegen kann. Weitere Verluste werden über das feste Rohöl, einem schwächeren US-Dollar und den besseren Exporten verhindert. Über Nacht legen Bohne und Schrot wieder zu. Öl gibt nach.

Raps: In Paris setzt der Raps seinen Weg der festen Kurse fort. Trotz der nachgebenden Kurse im Sojakomplex, aber unterstützt von den festen Rohölkursen hält er Kurs mit einem Plus von 1,50 €/t im Februar auf 413,50 €/t. In Winnipeg ist Canola nochmals negativ gestimmt.

Rohöl: Die feste Stimmung beim Rohöl bleibt bestehen. Die Entscheidung der OPEC – Staaten und zwölf weiterer Länder, die Fördermengen zu kürzen, bleibt ausschlaggebend. Die Kürzung soll ab 2017 und für eine begrenzte Zeit gelten. Heute Morgen gibt das Rohöl einen Teil seiner Gewinne wieder ab. (dg)
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