Wenig Umbruch

Wintersaaten in der Ukraine bislang unauffällig


Etwa 9 Prozent der Flächen müssen neu ausgesät werden, deutlich weniger als im Vorjahr. Zur Ernte 2013 stehen die Zeichen aktuell auf Erholung.

In diesem Jahr werden auf 9 Prozent der ukrainischen Fläche mit Winterkulturen Neuaussaaten erforderlich sein, schätzt das Hydrometeorologische Zentrum in Kiew. Gemessen an 2012, als extreme Fröste Neuaussaaten auf 25 Prozent der Fläche erforderlich machten, sei das „nicht viel“, stellt die Wetterbehörde laut einem Bericht des Informationsdienstes APK-Inform fest. Dennoch sind die Wetterexperten pessimistischer als das Agrarministerium in Kiew, das zuletzt Neuaussaaten auf 3 bis 5 Prozent der Fläche prognostiziert hatte.

Ernte 2013 wächst um 30 Prozent

Die aktuellen Witterungsverhältnisse seien im Großen und Ganzen vorteilhaft für die Kulturen. Nur in einigen Regionen machten Fröste und Vereisungen den Pflanzen zu schaffen.

Einig sind sich die Meteorologen und die Marktexperten im Ministerium in folgender Einschätzung: Bleiben extreme Wetterphänomene aus, wird die ukrainische Ernte 2013 um 20 bis 30 Prozent größer ausfallen als 2012. Die Getreideernte 2012 beträgt nach offiziellen Angaben 46,2 Mio. t, was einem Rückgang um 10,5 Mio. t gegenüber 2011 entspricht. (pio)
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