Märkte am Mittag

Zurückhaltung ist angesagt


Die schwächeren Vorgaben von den nationalen und internationalen Warenterminmärkten sorgen auch an den hiesigen physischen Märkten für Unsicherheit und sogar Zurückhaltung der Marktteilnehmer. Trotz der durchaus  unterstützenden Währungsentwicklung kommen die Notierungen bei vergleichsweise kleinen Umsätzen nicht mehr so recht voran. Käufer und Verkäufer sind sich in diesen Tagen ohnehin nicht immer einig. Es gibt aber auch von keiner Seite Druck.
 
Dennoch kann der angebotenen Backweizen in aller Regel noch im Dezember untergebracht werden. Für A-Weizen gibt es hier und da vermehrt überregionale Anfragen, die teilweise auch aus grenznahen Regionen Frankreichs kommen. Allerdings gibt es Differenezen zwischen Geld- und Briefkursen, die oft nicht so ohne Weiteres überwunden werden können.
Die Produktenbörse Stuttgart notierte zuletzt A-Weizen mit 13 Prozent Rohprotein und 250 Fallzahl mit 167 bis 169 €/t. Für B-Weizen mit 11,5 Prozent Rohprotein und 220 Fallzahl werden 164 bis 167 als Großhandelspreise genannt.

2017 im Fokus

Die Verarbeiter interessieren sich vermehrt für das erste Quartal 2017. Es sind offensichtlich bereits größere Abschlüsse getätigt worden. Deswegen erwartet der Handel auch nach dem Jahreswechsel zunächst keine großen Veränderungen. Das Geschäft mit Futterweizen ist zwar nicht sehr umfangreich, aber stetig. An der Börse in Stuttgart wird Futterweizen mit 159 bis 162€ relativ stabil bewertet. Noch immer kommen kaum Partien ohne Fallzahlangaben auf den Markt. (HH)  
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