Die Ausfuhren aus der Europäischen Union sind das vierte Jahr in Folge gestiegen. Vor allem in die USA ist mehr exportiert worden.

Aus der Europäischen Union sind im Januar 2019 Agrarprodukte und Lebensmittel im Wert von 11,2 Mrd. Euro exportiert worden, teilt der aiz-Infodienst mit. Das ist eine Steigerung um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neues Rekordniveau das vierte Jahr in Folge. Gleichzeitig legten die Importe um 3,9 Prozent auf 10,8 Mrd. Euro zu, wie aus dem aktuellen monatlichen Handelsbericht der Europäischen Kommission hervorgeht.

Die EU hat vor allem mehr in die USA (+191 Mio. Euro), China (+91 Mio. Euro), Schweiz (+39 Mio. Euro) sowie Philippinen und Russland (jeweils +29 Mio. Euro) exportiert. Der Wert der Ausfuhren nach Hongkong (-44 Mio. Euro), in die Türkei (-29 Mio. Euro), nach Angola (-26 Mio. Euro), Saudi-Arabien (-24 Mio. Euro) und nach Jordanien (-23 Mio. Euro) verringerte sich hingegen gegenüber dem Vorjahr. Unter anderem erhöhten sich die Exportwerte von Spirituosen und Likören, Wein und Milchpulver. Für Zucker und Zigaretten berichtet die EU-Kommission von Rückgängen.

Bei den Importen erhöhte sich der Wert der Produkte aus den USA (+291 Mio. Euro) und der Ukraine (+246 Mio. Euro). Rückgänge gab es bei Einfuhren aus Brasilien (-145 Mio. Euro), Indonesien (-97 Mio. Euro) und Malaysia (-68 Mio. Euro). Gegliedert nach Produktkategorien stieg der Wert der Importe am stärksten bei Getreide, ausgenommen Weizen und Reis, sowie Ölkuchen.

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