Argentinien

Export von Rindfleisch steigt stark

Die Rindfleischerzeugung in Argentinien erholt sich weiter. Unterstützt wird die Entwicklung durch eine wachsende Nachfrage in China, Russland und Deutschland.

Im Jahr 2018 wurden in Argentinien 3,03 Mio. t Rindfleisch erzeugt. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Menge damit um 7,3 Prozent, so die vorläufige Statistik der Industrie und Handelskammer für Fleisch (CICCRA) in Buenos Aires. Die Menge ist die höchste seit dem Jahr 2009, als noch 3,37 Mio. t produziert wurden. In den folgenden Jahren war die Produktion auf weniger als 2,5 Mio. t gefallen. 

Dank einer deutlichen Abwertung des argentinischen Pesos gelang es, den Absatz im Ausland um 78 Prozent auf 555.000 t (Fleisch und Knochen) zu steigern. Wegen der Wirtschaftskrise verringerte sich die Nachfrage im Inland um 1,4 Prozent auf 2,49 Mio. t. Der Pro Kopf-Kopf-Verzehr sank um 2,4 Prozent auf 56,1 kg.


Daten für die Exportmengen in den einzelnen Ländern liegen bisher nur für den Zeitraum Januar bis November vor. Dabei wurden laut CIRRA in den ersten elf Monaten insgesamt 319.000 t Rindfleisch (ohne Knochen) im Ausland abgesetzt, 77,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Exporte nach China konnten um 110 Prozent auf 183.000 t gesteigert werden.

Russland kaufte mit 39.000 t siebeneinhalb mal mehr Rindfleisch als 2017. Mit 31.000 t (plus 20 Prozent) steht Chile an dritter Stelle der Exportstatistik, gefolgt von Deutschland mit 23.000 t (Plus 12,8 Prozent). Der Wert der Rindfleischexporte nach Deutschland stieg von Januar bis November nur um 0,4 Prozent, weil der durchschnittliche Preis um 11,1 Prozent auf 10,75 US-$/kg (9,39 €/kg) fiel.

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