Iran, Russland und Kasachstan vereinbaren Spielregeln für den Weizenhandel. Das Importverbot wird aufgehoben.

Iranische Getreidemühlen dürfen demnächst Weizen aus Russland und Kasachstan einführen - sofern das verarbeitete Mehl in Drittländer exportiert wird. Das sieht ein jetzt unterzeichnetes "Memorandum of Understanding" vor, meldet der aiz Pressedienst. Dieses ermögliche die unmittelbare Vorbereitung der Handelsverträge und eine baldige Wiederaufnahme von Weizenlieferungen in den Iran, heißt es aus dem Moskauer Landwirtschaftsministerium. Außerdem würden dadurch unter anderem die Transitlieferungen von Weizen über das iranische Territorium in die Drittländer geregelt.

Wegen eines seit dem Frühjahr 2016 im Iran geltenden Weizenimportverbots seien die russischen Lieferungen in das Land zuletzt auf ein Minimum gesunken. In der Saison 2014/15 hätten sich diese noch auf eine beträchtliche Menge von gut 1,7 Mio. t belaufen, was mehr als ein Viertel sämtlicher iranischen Weizenimporte ausmachte.

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