az-Podcast Debatte

Weizen und Raps: Verkaufsschlager in der Corona-Pandemie

imago images / CHROMORANGE

Kurz vor Beginn der Frühjahrsaussaat und mit Blick auf die hohen Preisen für Weizen und Raps, ist es an der Zeit, die neue Ernte zu vermarkten. Über die Entwicklungen der Märkte und beste Verkaufschancen geht es im neuen az-Podcast Debatte.

An den Börsen, Seehäfen und auf dem deutschen Markt ist einiges los. Raps erreicht mit 462 €/t ein Siebenjahreshoch, Weizen ist mit knapp 200 €/t für die neue Ernte so gut wie schon lange nicht mehr aufgerufen. So kann man sich durchaus Gedanken über den Verkauf der neuen Ernte machen. Zudem ist der Anschluss für Weizen und Raps bis zur neuen Ernte längst nicht bei den Verarbeitern in den Büchern und auch beim Export von deutschen Weizen ist einiges los. Mit Algerien ist ein neuer Käufer von deutschem Weizen angetreten, der auch Weizen mit 11 Prozent abnimmt. Doch wie lange wird Frankreich zuschauen, wie Deutschland den besten Kunden umwirbt?


mit freundlicher Unterstützung von: 

Was geht auf den Märkten derzeit ab? Um wirklich genaueste Informationen darüber zu bekommen, spricht az-Redakteurin Daphne Huber im az -Podcast mit einem Experten für Vermarktung und aufmerksamen Beobachter der Warenströme auf den Agrarmärkten: Thorsten Tiedemann, Vorstand der Getreide AG in Hamburg. Von seinem Schreibtisch im obersten Stockwerk eines umgebauten Getreidesilos hat er einen freien Blick über den Hamburger Hafen. Dort und im Seehafen Rostock hat die Getreide AG eigene Terminals wo Getreide und Ölsaaten auf Panamax-Schiffe für den internationalen Export verladen und entladen werden. Das privat geführte Getreidehandelshaus hat seinen Schwerpunkt im Agrarhandel sowie in der Produktion von Rapsöl, Malz und Nahrungsmitteln wie die leckeren Erdnussflips aus Wurzen in Sachsen. In Rostock verarbeitet die eigene Ölmühle der Power Oil Rostock GmbH rund 1 Mio. t Raps im Jahr. Sponsor des az-Podcast ist die Yara Deutschland GmbH.

    stats