Bilanz 2018

So wenige Kartoffeln wie lange nicht


Foto: Pixabay

Die Knollenernte des vorigen Jahres enttäuscht auf ganzer Linie. Sie ist Spiegelbild der extremen Witterung.

 

Nach der extremen Trockenheit im vergangenen Sommer ist die Kartoffelernte hierzulande auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurden 2018 insgesamt 8,9 Mio. t geerntet – fast ein Viertel weniger als im Jahr zuvor. 2017 waren 11,7 Mio. t Erdäpfel eingebracht worden. Auch im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen sechs Jahre, der bei 10,8 Mio. t liegt, war die Erntemenge 2018 sehr gering, so die Statistiker in Wiesbaden.

Dabei stieg die Anbaufläche für Kartoffeln im vergangenen Jahr sogar an. Mit insgesamt 252.200 ha erreichte das Areal den höchsten Wert seit dem Jahr 2011. Wichtigstes Kartoffelanbauland mit knapp 47 Prozent der gesamten Erntemenge war zuletzt Niedersachsen, vor Bayern und Nordrhein-Westfalen.

 

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