CFTC-Report

Short-Positionen der Fonds wachsen


In Chicago setzen institutionelle Anleger wie Fonds-Manager vermehrt auf fallende Kurse. Auch bei Sojabohnen wird die Stimmung tendenziell schwächer.

In der Woche bis einschließlich Dienstag, den 12. Dezember, haben institutionelle Anleger wie Fonds-Manager ihre Short-Positionen, die Annahmen auf fallende Kurse spiegeln, ausgebaut. Das gilt für Soft-Red-Winter-Weizen, Mais und Sojabohnen. Die Long-Positionen, die für Wetten auf fallende Preise stehen, wurden an der Chicago Board of Trade (CBoT) durch die Bank zurückgefahren. Das geht aus dem Positionsbericht der US-Börsenaufsicht CFTC hervor.

Im Einzelnen kürzten institutionelle Anleger ihre Long-Position bei den Weizen-Futures um knapp 9.000 Kontrakte auf nun 81.764 Kontrakte. Die Short-Position bauten sie um gut 34.100 Kontrakte auf 247.176  Kontrakte aus. Damit haben in diesem Teilmarkt die Bären klar die Oberhand.

Abstand zwischen Long-Position und Short-Position schrumpft

Bei Mais kürzten Fonds-Manager sogar rund 23.800 Kontrakte aus der Long-Position, während die Short-Position um gut 20.000 Kontrakte anwuchs. Somit steht einer Long-Position von 207.082 Kontrakten eine Short-Position von 406.002 Kontrakten gegenüber.

Bei den Sojabohnen an der CBoT schrumpft derweil der Abstand zwischen Long- und Short-Position. In der Berichtswoche kürzten institutionelle Anleger ihre Short-Position um rund 23.400 Kontrakte auf 83.076 Kontrakte. Die Short-Position bauten sie um rund 19.100 Kontrakte auf 70.621 Kontrakte aus.

 

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