Chartanalyse Matif-Weizen

Warten auf Impulse


Foto: Norddeutsche Landesbank

An der französischen Matif geht das Gezerre um den Weizenpreis weiter. Anfang April wurde ein Widerstand überschritten. Doch die Gegenbewegung ließ nicht lange auf sich warten.

Chartanalyse Matif-Weizen
Anfang April wurde der Widerstand bei 165,50 €/t überschritten. Wenig überraschend schoben Folgekäufe den Pariser Weizen Kontrakt (Mai 18) an den Widerstand um 168 €/t. Dort aber ging den Käufern die Kraft aus. Und so wurde gewonnenes Terrain den Verkäufern wieder preisgegeben. Unter 165,50 €/t nutzten sie die Chance,  den Weizen erneut in den Bereich um 163 €/t zu drücken.

Pendeln um 163,50 €/t – Es fehlen Impulse

Mit Unterschreiten der 165,50 €/t richtete sich der Blick der Marktteilnehmer erneut auf 163,50 €/t. Unterhalb davon liegt die nächste Unterstützung bei 162 €/t. Kursunterstützend wirkt eine abwärts verlaufende Trendlinie (Markierung). 162 €/t scheinen – sofern der Weizen oberhalb dieser Linie bleibt – nicht vor Anfang Mai erreichbar. Keinesfalls sollten 161 €/t unterboten werden, um nach wie vor bestehende Aufwärtschancen nicht zu gefährden. Unterschreiten der 159,50 €/t würde die Börsenampel auf „tiefrot“ stellen.

Fazit: In angeschlagener Verfassung schafft es der Pariser Weizen-Kontrakt weiterhin, Kurse unter 161 bzw. 162 €/t zu vermeiden. Chancen für höhere Notierungen bleiben damit – zumindest theoretisch – bestehen. Widerstände aus aktueller Sicht 163,50 sowie 165,50 und 168 €/t. Darüber dann die mehrfach besprochenen Widerständen um 169,50 und 173,75 €/t. Fakt aber ist: Käufer und Verkäufer warten auf neue Impulse. Keines der Lager macht derzeit den entscheidenden Schritt nach vorne.

Nord LB

Iro Betz, NORD/LB, Spezialist für technische Analysen. Wöchentliche Chartanalysen der hiesigen Weizen- und Rapsmärkte, sowie der US-Märkte für Weizen, Corn und Soja finden Sie hier.
az

Themen:
Matif Weizenpreis

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats