Düngung

Kalk reduziert Bodenverdichtung


Die in diesem Jahr sehr früh geräumten, trockenen und gut befahrbaren Felder eignen sich zur Stoppelkalkung. Landwirte nutzen den Einsatz zur Bodenverbesserung.

Landwirte  kennen den Nutzen einer bodenartspezifisch optimalen Kalkversorgung für eine hohe Bodenfruchtbarkeit. Zunehmend bedenken Erzeuger  auch die Bodenschutzaspekte  wie Verdichtung, Erosion und  Verschlämmung. Darauf weist  die Düngekalk-Hauptgemeinschaft (DGH)in Köln hin. Die Kalkversorgung der Böden ist neben der Humusversorgung  wesentlich für eine gute  Bodenstruktur, ein aktives Bodenleben, für die optimale Wasserinfiltration und  Wasserspeicherung.  Je schwerer der Boden, umso bedeutsamer sind diese Aspekte.

Gerade in einem extrem trockenen Jahr wie 2018 sollte mit einer standortangepassten Kalkdüngung ein wichtiger Beitrag für die nachhaltige Bodennutzung geleistet werden. Landwirtschaftliche Betriebe, die aufgrund der Trockenheit  wirtschaftliche Einbußen durch Ertragsminderung verzeichnen, mussten dennoch bei der Kalkdüngung sparen. Die meisten Landwirte  wüssten aber, dass ein sparsamer Umgang mit dem Einsatz von Kalk  prinzipiell nicht nachhaltig sei. Eine optimale Kalkversorgung der Böden sei die Grundlage der guten fachlichen Praxis, so die DGH.  

 

 

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