Bild: ISN

Die europäischen Schlachtschweinepreise setzen in der laufenden Schlachtwoche die eingeschlagene Richtung fort. Am internationalen Markt gibt es vereinzelt Sorgen vor einer Überhitzung des Marktes.

Die Notierungsanstiege reichen von korrigierten 6 Cent in Frankreich bis zu korrigierten 11 Cent in Belgien. Die deutsche Leitnotierung verringerte mit dem deutlichen Plus von 10 Cent erneut den Abstand zur spanischen Notierung, die um korrigierte 7 Cent zugelegt hatte. Spanien bleibt dennoch unangefochten auf Rang 1 im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden EU-Mitgliedsländer, meldet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN). Auch der Abstand der korrigierten belgischen Notierung zum europäischen Mittelfeld verringert sich weiter.

Schlachtreife Schweine sind knapp, ist aus allen Richtungen zu hören. In Deutschland waren die Schlachtungen zuletzt rückläufig, die Österreicher berichten von einem um 10 Prozent unterdurchschnittlichen Angebot und in Spanien und Frankreich gehen die Schlachtgewichte zurück. Die Nachfrage aus China ist nach wie vor gewaltig, berichten Marktteilnehmer verschiedener EU-Mitgliedsländer. Es würden weiter große Mengen nachgefragt, doch chinesische Importeure seien zuletzt nicht mehr bereit, die Preise weiter zu erhöhen, so eine Stimme aus Spanien. Auch aus anderen Ländern sind Warnungen und Sorge bezüglich einer Überhitzung des Marktes zu hören.

Tendenz für den deutschen Markt:

Die Versorgungslage am hiesigen Lebendmarkt ist weiter eng. Schlachtreife Schweine sind Mangelware. Die freundliche Tendenz dürfte sich weiter fortsetzen.

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