Bild: ISN

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt in der laufenden Schlachtwoche weiter Luft nach oben. Während einige Notierungen zulegen, treten andere auf der Stelle.

Nicht zu übersehen ist der Notierungsanstieg in Dänemark. Der jüngste Preisanstieg beträgt korrigierte 5 Cent und katapultiert den närdlichen Nachnbarn im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden EU-Mitgliedsländer weiter nach oben. Auch die belgische und die britische Notierung legten leicht zu, berichtet die Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN).

Unveränderte Notierungen werden neben Deutschland aus Spanien, den Niederlanden und Österreich gemeldet. Die niederländische Notierung stabilisiert sich damit auf dem in der Vorwoche um fünf Cent gestiegenen korrigierten Preisniveau. Ein marginaler Preisrückgang wird aus Frankreich gemeldet. Allerdings schöpfen die Franzosen aufgrund neu erteilter Exportzulassungen für den Chinaexport Hoffnung bezüglich der weiteren Marktentwicklung. Seit sechs Wochen kennt die Notierung für Schlachtschweine in Dänemark nur eine Richtung: hoch. Die Preisanstiege summieren sich in diesem Zeitraum auf inzwischen korrigierte 21,4 Cent.



Laut Agra-Europe ist Danish Crown bestrebt, den nun erreichten Preis in den kommenden vier Wochen stabil zu halten. Mitte Dezember müssten die letzten Fleischlieferungen für das chinesische Neujahrsfest wegen der langen Transportzeiten auf den Weg gebracht werden. Da die Preise bekannt seien, habe man die Notierung bis Mitte Dezember eingefroren. Danach werde der Konzern den Preis um acht Cent zurücknehmen, was bis Ende der ersten Januarwoche gelten werde.

Die gute Nachfrage der Schlachtunternehmen nach schlachtreifen Schweinen setzt sich zu Wochenbeginn fort. Mit Blick auf die Notierungsanstiege der Nachbarländer sollte auch in Deutschland in dieser Woche endlich ein Preisanstieg möglich sein.

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