Export-Schätzung

Mehr Raps aus Russland erwartet


In Russland soll die Rapsernte 2017 bei etwa 1,5 Mio. t liegen und damit um die Hälfte höher als im vergangenen Jahr sein. Das Exportpotenzial soll sich sogar verdreifachen.

Das berichtet der Nachrichtendienst AIZ und bezieht sich auf den landwirtschaftliche Analysen- und Informationsdienst APK-Inform. Demzufolge ist für den Zuwachs in erster Linie ein um 45 Prozent höherer durchschnittlicher Flächenertrag verantwortlich, der bei voraussichtlich 16 dt/ha liegen soll. Zum Teil liegt der Zuwachs aber auch an einer größeren Anbaufläche, die um 4 Prozent auf mehr als 1,0 Mio. ha angestiegen ist. Die Experten von AKP-Inform gehen weiter davon aus, dass die inländische Verarbeitung der Ölsaat 2017/18 um 26 Prozent auf gut 1,2 Mio. t gegenüber der Vorsaison steigen und sich das Exportpotenzial mit bis zu 250.000 t mehr als verdreifachen wird.
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