Frankreich

Mais leidet unter der Trockenheit

Die Maisbestände in Frankreich sorgen für Sorge unter den Experten.
Samossi/pixelio.de
Die Maisbestände in Frankreich sorgen für Sorge unter den Experten.

Die Weizenernte kommt in Frankreich nur langsam voran. Beim Mais wachsen die Sorgen vor erneuten Ertragseinbußen durch fehlende Niederschläge.

In Frankreich war bis zum 15. Juli ein Drittel des Weichweizens gedroschen, das sind 9 Prozent mehr als vor einer Woche. Das Erntetempo ist damit deutlich langsamer als im vergangenen Jahr, als zu diesem Zeitpunkt bereits 64 Prozent der Ernte eingebracht war, teilte FranceAgriMer am Freitag mit. Wie schon in der vergangenen Woche werden 73 Prozent der Bestände mit gut und exzellent bewertet, das sind 2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Mit 97 Prozent steht die Ernte von Wintergerste kurz vor dem Abschluss. Bei Sommergerste sind 30 Prozent geerntet, das sind 12 Prozent mehr als vor einer Woche und 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. An der Bewertung der Sommergerstenbestände mit 72 Prozent gut und exzellent hat sich gegenüber der vergangenen Woche nichts verändert.


Die Experten der französischen Agrarbehörde sehen die Maisbestände mit wachsender Sorge. Die Pflanzen durchlaufen gerade die entscheidende Wachstumsphase und warten derzeit in vielen Regionen Frankreichs auf Regen. Derzeit werden 74 Prozent mit gut und exzellent bewertet, das sind 4 Prozent weniger als vor einer Woche. Im Dürrejahr 2018 waren es zu diesem Zeitpunkt 71 Prozent.

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