Getreidemarkt

Stetiger Handel mit Futterweizen


Das Preisniveau für Futterweizen liegt derzeit in Westfalen um bis zu zwei Euro je Tonne niedriger als in Südoldenburg.
Foto: mrs
Das Preisniveau für Futterweizen liegt derzeit in Westfalen um bis zu zwei Euro je Tonne niedriger als in Südoldenburg.

Die Börsen geht es heute durchwachsen zu. An der Matif stagniert der Weizen, Mais korrigiert leicht. Raps kann etwas zulegen.

Markttendenz
Nur beim Raps gibt es heute grüne Vorzeichen. Abschlüsse gibt es hauptsächlich bei Futtergetreide und im kurzfristigen Geschäft.
Händler im Westen Deutschlands berichten am heutigen Donnerstag von stetigem Handel mit Futtergetreide. Das Angebot bleibt aber überschaubar, die Preise sind daher immer noch recht stabil. Für den Termin November/Dezember werden in Südoldenburg Futterweizen-Preise von 185 €/t genannt, in Westfalen sind es bis zu 2,00 €/t weniger. Die Mühlen halten sich beim Brotgetreide weitestgehend zurück. Sie gelten als gut eingedeckt und wissen um die solide bis üppige europäische Ernte, die es in den kommenden Monaten zu vermarkten gilt. Hier wird erst wieder im neuen Jahr mit regerem Geschäft gerechnet.

Die gute Exportnachfrage hat über die Woche die Preise an den Börsen unterstützt. Käufe gibt es aber weitestgehend an der Vorderseite, denn viele trauen dem doch hohen Preisniveau beim Weizen nicht über den Weg. „Wenn wir Geschäft machen, dann meist bis Jahresende“, so ein Händler. Viele hoffen wohl darauf, dass die Preise bald auf ein geringeres Niveau zurückkommen. An der Matif notiert der Weizen am Mittag bei 181 €/t auf dem Vortageskurs. Mais kommt unter Druck und kostet 163,75 €/t. Einzig der Raps hat grüne Vorzeichen. So liegt der November-Kontrakt bei 378,25 €/t

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