Globale Schätzung

IGC rechnet mit geringerer Weltgetreideernte


Der Internationale Getreiderat (IGC) schätzt in seiner ersten Ernteprojektion für 2018/19, dass weltweit etwas weniger Getreide produziert wird als in der noch laufenden Vermarktungssaison.

Laut dem heute veröffentlichten IGC-Bericht soll das weltweite Aufkommen im Vergleich zu 2017/18 um 5 Mio t oder 0,2 Prozent auf rund 2,1 Mrd. t sinken. Im Einzelnen rechnen die Marktexperten dabei mit einem Rückgang der Weizenproduktion um 2,2 Prozent auf 741 Mio t. Mais soll hingegen leicht zulegen, um 0,7 Prozent auf 1,052 Mrd. t.

Der Verbrauch von Getreide soll laut IGC hingegen um 1,2 Prozent auf 2,134 Mrd. t zulegen. Als Folge dieser gegenläufigen Erzeugungs- und Verbrauchsentwicklung werden die Lagerbestände der wichtigsten Getreideexporteure im Verlauf von 2018/19 voraussichtlich um zusammen 16,7 Prozent auf 145 Mio. t abgebaut.

Für die Lagermengen der großen Maisexporteure - Argentinien, Brasilien, die Ukraine und die USA - sagt der Getreiderat eine Abstockung um 20,5 Prozent auf 58 Mio. t voraus. Im Vergleich dazu prognostizieren die Londoner Experten mit Blick auf die Endbestände der wichtigsten Weizenexporteure - Argentinien, Australien, Kanada, die Europäische Union, Kasachstan, Russland, die Ukraine und die USA - einen niedrigeren Abbau, nämlich um insgesamt 15,4 Prozent auf 66 Mio. t.

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