Körnermais

Ernte verläuft schleppend


Die Maiserträge entwickeln sich besser als erwartet, sagt der DRV.
Bild: Pixabay / zoosnow
Die Maiserträge entwickeln sich besser als erwartet, sagt der DRV.

Die Maisernte wird sich bis in den November hineinziehen. Der Regen der vergangenen Wochen hat die Abreife verzögert, war aber gut für die Entwicklung der Pflanzen.

Die Körnermaisernte in Deutschland kommt nach Angaben des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) nur schleppend voran. Während sie im Westen in einigen Regionen auf ihr Ende zugeht, stehen insbesondere im Südwesten noch große Mengen auf den Äckern, teilt der DRV am Dienstag in Berlin mit. Die Gesamternte schätzt der DRV auf 4,2 Mio. t, was dem langjährigen Durchschnitt entspreche. Im August war der Verband nur von 3,9 Mio. t ausgegangen. „Das diesjährige Ergebnis liegt um zirka 26 Prozent über dem Wert des Vorjahres, das durch die Dürre mehr als enttäuschend ausfiel“, betont DRV-Getreidemarktexperte Guido Seedler.

Niederschläge stabilisieren Ertagsniveau

Der teilweise ergiebige Regen in den vergangenen Wochen hat die Pflanzenentwicklung nach einem vergleichsweise trockenen Sommer positiv beeinflusst, so der DRV weiter. Allerdings hat das kühle und regnerische Wetter die Abreife verzögert: Die Ernte wurde „immer wieder unterbrochen“, da die Böden teilweise zu nass seien. Weil die Äcker aufgrund kürzerer Tage und sinkender Temperaturen nur noch schwer abtrocknen, können sich die Feldarbeiten noch bis weit in den November hineinziehen, schätzt der DRV. Die Erträge fallen dem Verband zufolge je nach Region und Niederschlagsmenge heterogen aus, die Qualitäten sind in der Summe gut bis durchschnittlich.

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