Märkte am Mittag

Abwicklung steht im Vordergrund


Neugeschäfte für  Weizen sind im Norden Deutschlands nur bedingt zu generieren. Unverkaufte Mengen in der Landwirtschaft werden im normalem Umfang vermutet.

Mühlen und Kraftfutterwerke sind weiter nur sporadisch am Markt. Bei einigen Verarbeitungsbetrieben wird von einer guten Deckung ausgegangen. Dabei sind bei Mühlen Bemühungen zu erkennen, den Anschluss an die neue Ernte zu gewährleisten. Es werden auch spätere Termine berücksichtigt. Mühlen im Berliner Raum setzen auch auf polnische Herkünfte. FOB-Käufer für Hamburg und Rostock haben sich wieder zurückgezogen. Abwicklungen stehen im Vordergrund.

Die Kraftfutterwerke im Raum Südoldenburg setzen eher auf den vorderen Bedarf. Hier bleiben sie bei ihren 168,00 €/t franko Werk im Februar/April. Spätere Termine werden eher vernachlässigt. 

Markttendenz

Die unverkauften Mengen an Weizen im Norden Deutschlands werden als durchaus normal angesehen. Mit 30 Prozent in Schleswig-Holstein und etwa 35 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern liegen die Mengen nach Einschätzung von Marktteilnehmern im  üblichen Rahmen. Aktuell wird gelegentlich Ware eher aus arbeitswirtschaftlichen Gründen als aufgrund der Preise abgegeben.



Gerste bleibt dabei immer noch gefragt. Die negativen Prämien zum Weizenkurs haben sich deutlich reduziert. Franko Hamburg sind aktuell Kurse von 161,00 €/t bis 162,00 €/t Basis Februar zu hören. Die Nachfrage kann aber eher aus der Nähe des Mittellandkanals bedient werden als dass die Ware direkt aus Norddeutschland kommt. Hier steht nicht mehr so viel Angebot zur Verfügung.

In Paris gibt der Weizen heute Morgen weiter nach. Im März sind heute Mittag nur noch 158,75 €/t und damit 0,75 €/t weniger als gestern aufgerufen. Mais zeigt sich ebenfalls im roten Bereich mit einem Minus von 0,50 €/t im März auf 154,50 €/t.  Raps durchbricht im Mai wieder die Marke von 350,00 €/t auf 349,00 €/t. Damit verliert er zu gestern 1,75 €/t.

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