Märkte am Mittag

Brotweizen in die Kraftfutterwerke


Die Preise für Weizen in Süddeutschland fallen recht unterschiedlich aus. Brotweizen rechnet sich durchaus auch in der Mischfutterindustrie.

Ein einheitlicher Markt für Getreide ist in Süddeutschland im Moment kaum auszumachen. Die Spanne beim A-Weizen beispielsweise reicht von 164,00 €/t bis 169,00 €/t franko Mühle  für vordere Termine. Die schwächeren Preise stammen aus der Region um Würzburg mit einem reichlichen Angebot. Im Süden Bayerns werden festere Kurse gezahlt.  Auch abhängig auch von der Nachfrage  aus dem Ausland können die Preise variieren. Über den Wasserweg lässt sich ein A-Weizen cif  Beneluxstaaten für 180,00 €/t für November/April erstellen. B-Weizen hat hier einen Kurs von 175,00 €/t.

Markttendenz
Das Getreidegeschäft im Süden Deutschlands gestaltet sich recht zäh. Fehlende Nachfrage aus dem Ausland sorgt auch nicht für den nötigen Abfluss der Ware.


Franko bayerische Mühle sind für einen B-Weizen rund 165,00 €/t genannt. Ein Futterweizen kann gleichzeitig 160,00 €/t im November erzielen. Damit besteht durchaus die Bereitschaft der Verkäufer, einen Brotweizen auch  an die Mischfutterindustrie abzugeben.  Gleichzeitig zahlen Schweizer Abnehmer für einen  Futterweizen 155,00 bis 158,00 €/t ab Station im November/Dezember. Diese Offerten sind allerdings nur in grenznahen Regionen interessant.

In Paris ist der Weizen heute Morgen durchaus noch einmal schwächer bei einer Seitwärtsbewegung gestimmt. Der Dezember legt zwar 0,25 €/t zum Schlusskurs von gestern zu. Die Folgemonate bewegen sich allerdings im roten Bereich. Der März gibt 0,25 €/t auf 164,25 €/t nach. Mais bewegt sich auch kaum von der Stelle. Der  Januar verliert 0,25 €/t auf 156,50 €/t. Der März zeigt sich unverändert zum Vortag. Raps gibt nochmals nach. Der Februar verliert 1,75 €/t auf 377,50 €/t.

stats