Märkte am Mittag

Entspannung in der Logistik


Gewinnmitnahmen bestimmen heute Morgen das Geschehen an den Börsen. Bei der Abwicklung von Kontrakten kehren wieder normale Verhältnisse ein.

Die Preise für Futtergetreide bewegen sich im Nordwesten Deutschland weiter seitwärts. Die am Wochenende gestiegenen Weizennotierungen in Paris und Chicago beeindrucken die Einkäufer der Futtermühle nicht. Die gute Versorgungslage erlaubt es ihnen abzuwarten und darauf zu hoffen, dass es sich nur um ein kurzfristiges Preishoch handelt.

Markttendenz

Im Handel herrscht wenig Hoffnung, dass sich das Geschäft vor dem Jahreswechsel belebt. Importe über die Seehäfen decken den Bedarf der Futtermühlen und verhindern bisher ein Anziehen der Preise für Futtergetreide.  


Für Termine bis Januar gibt es kaum Geschäft. Schlank aufgenommen werden weiter sämtliche Gerstenpartien, die auf den Markt kommen, wobei sich die Verkäufer mit ihren Forderungen meist durchsetzen und für den Dezember in Südoldenburg 218 €/t erzielen können. Beim Futterweizen halten die Verarbeiter für das alte Jahr Geldkurse von 214 €/t heraus, die kaum einen Abgeber zufriedenstellen. Ab und zu wird auf den Termin Januar bis Juni geschaut, ohne dass es dabei zu größeren Umsätzen kommt. Auf dem Rhein entspannt sich die Lage weiter. Nachdem der Pegel Kaub in den vergangenen Tagen um die 1,50 Meter schwankte, sind für die kommenden Tagen Werte von deutlich über zwei Meter in Sicht. Auch auf der Straße hat sich die Lage etwas beruhigt. LKW-Transporte sind nun etwas einfacher zu bekommen. 

Die Börsen starten nach den Gewinnen vom Freitag mit roten Vorzeichen in die Woche. In Paris notiert der neue Frontmonat März mit einem Minus von 25 Cent bei 203,50 €/t. In Chicago gibt Weizen um 3,75 Cent auf 527,50 Cent/bushel (169,78 €/t) nach. Matif-Raps verliert 1,75 € auf 370,50 €/t, Sojabohnen an der CBoT fallen um 5 Cent auf 911,75 Cent/bushel (293,48 €/t).

Themen:
Logistik Rhein Kaub

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