Märkte am Mittag

Kein Kleinwasserzuschlag mehr auf dem Rhein


Heute wird bei einem Kauber Pegel von 1,52 m das erste Mal seit einigen Monaten kein Kleinwasserzuschlag für Schiffsfrachten auf dem Rhein mehr erhoben. Die Branche versucht, die Welle auf dem Rhein zu nutzen.

Die Regenfälle der vergangenen Tage haben die Flüsse in Deutschland wieder - zumindest vorübergehend -  mit Wasser befüllt. Kleinwasserzuschläge für die Fahrt auf dem Rhein entfallen ab einem Pegel in Kaub von 1,50 m. Das ist seit heute mit 1,52 m der Fall.  In den vergangenen Wochen war der Pegel aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit bis auf 0,27 m zurückgefallen und hatte die Schifffahrt erheblich erschwert.

Nun versucht nicht nur der Getreide-, Futtermittel-, und Ölsaatenhandel die Welle auf dem Rhein zu nutzen und ihre Güter zu transportieren. Auch die übrige Industrie ist bestrebt, ihre Güter wieder günstig auf den Wasserstraßen zu transportieren. So bleibt es schwierig, Schiffe zu bekommen. Sie befinden sich zu einem großen Teil in Norddeutschland auf den Kanälen. Der Transport mit dem Schiff im Süden Deutschlands war in den vergangenen Wochen sehr teuer geworden. Der Markt hält es auch durchaus für möglich, dass die Wasserstände wieder fallen können und es sich aktuell nur um eine Welle handelt. Bei kälteren Temperaturen ist nicht unbedingt mit mehr Wasser zu rechnen.

Vorbereiten auf Weihnachtstage

Der Getreidehandel aktuell ist mit der Abwicklung bestehender Geschäfte und mit der  Organisation von Getreide und Futtermittel für die Weihnachtstage beschäftigt. Neugeschäfte gibt es nur in sehr kleinem Umfang.

In Paris fehlen nach wie vor die Impulse für deutliche Entwicklungen der Preise. Die Preise bewegen sich lediglich in einer gewissen Bandbreite. Weizen verliert heute Vormittag noch einmal 0,25 €/t auf 200,25 €/t im Dezember. Mais legt um 0,25 €/t auf 173,50 €/t im Januar zu. Raps verliert wiederum 0,50 €/t auf 372,25 €/t im Feburar.

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