Märkte am Mittag

Französischer Weizen drückt nach Holland

Aus Frankreich gelangt Weizen in größeren Mengen nach Holland. Ansonsten wird selbst für die Termine im neuen Jahr sowohl in Südoldenburg als auch in Westfalen kaum gehandelt.

 

Markttendenz
Futterwerke warten allesamt ab, während Landwirte noch auf größeren Mengen sitzen.
Der Futtergetreidemarkt in Südoldenburg konzentriert sich im Wesentlichen auf das neue Jahr. Landwirte haben noch reichlich Ware im Lager, wohingegen der Erfassungshandel weitgehend verkauft hat, wissen Marktteilnehmer zu berichten. Der Briefkurs für Futterweizen für den Termin Januar/Juni liegt bei 175 €/t für große Mengen. Doch Mischfutterhersteller wollen nur 172 €/t zahlen. Es kommt kaum Geschäft zustande. Für Futtergerste verlangt der Handel für den vorderen Termin im neuen Jahr 167 €/t. Die Futterwerke warten allerdings ab und veranschlagen einen Geldkurs zwischen 164 und 165 €/t.

Gerste gelangt derzeit in nicht nennenswerten Mengen nach Hamburg für den Export. Das liegt allerdings auch an der Jahreszeit, urteilen Marktteilnehmer. Futterweizen aus Frankreich drückt  nicht auf den Handel in Südoldenburg. Dieser gelangt in größeren Mengen nach Südholland.
Futterweizen nach Südholland kostet im neuen Jahr 170 €/t, der Geldkurs liegt allerdings 2 €/t darunter. Auch in Westfalen liegt der Geldkurs um 1 bis 2 €/t unter dem Briefkurs (175 €/t). Für Futtergerste kommt auch dort kein Geschäft zustande. Nach Südholland verlangt der Handel 167 €/t, während Mühlen und Mischfutterhersteller nur 165 €/t zahlen wollen. Brotgetreide kostet in Westfalen 175 €/t, nach Südholland 172 €/t.

An der Matif fallen die Weizenpreise leicht am heutigen Mittag. Derzeit liegt der März knapp unterhalb 161 €/t. Raps fällt um mehr als 1 €/t auf 358,50 für den Frontmonat Februar.
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