Märkte am Mittag

Händler treffen sich in Bremen


Am Nachmittag werden in Bremen 400 Teilnehmer zur Bremer Freimarktbörse erwartet. Der gegenseitige Austausch ist heute wichtiger als der Abschluss von Geschäften.

Auf der gut besuchten Bremer Freimarktbörse erhoffen sich Händler aus Deutschland und dem benachbarten Ausland neue Ideen und Perspektiven für den Getreide- und Ölsatenmarkt. Schon am gestrigen Abend wurde im Anschluss an den 9. Commodity-Tag der Norddeutschen Landesbank (Nord/LB) über die weitere Marktentwicklung spekuliert. Ein wichtiges Thema waren dabei die aktuellen Probleme in der Logistik. Die niedrigen Wasserstände auf den Flüssen haben die Transportkapazitäten auf dem Wasser, den Straßen und Bahnlinien extrem verknappt.

Die aktuelle Flaute bei der Nachfrage wird dagegen von den Verkäufern gelassen gesehen. Sie rechnen damit, dass die Nachfrage der Mischfutterindustrie im neuen Jahr anziehen wird. Sollten bis dahin die technischen Schwierigkeiten anhalten, könnten die Preise noch einmal deutlich anziehen. Für das weitere Wirtschaftsjahr bleibt die Hoffnung auf eine steigende Exportnachfrage. Allerdings fragt man sich auch, wie groß in Nord- und Ostdeutschland die noch nicht vermarkteten Mengen aus der kleinen Ernte 2018 noch sind.


Am Kassamarkt läuft heute wegen des Branchentreffens so gut wie nichts. An der Matif verliert der Raps einen Euro im Vergleich zum Vortag und steht bei 370,75 Euro/Tonne. An der CBoT wird Weizen derzeit zum Preis von 163 Euro/Tonne gehandelt und damit nur 24 Cent schwächer als am Vortag. Sojabohnen wechseln in Chicago mit einem Plus von 40 Cent mit 272 Euro/Tonne den Besitzer.

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