Die Importzölle der Chinesen sorgen für Turbulenzen am Markt. Hiesige Teilnehmer sind zunehmend verunsichert. Das Geschäft mit Getreide kommt dementsprechend kaum ins Rollen.

Markttendenz
Am physischen Markt ist es ruhig. Mühlen zeigen kein Kaufinteresse. An der Matif fallen die Preise deutlich.
Der Handel mit Futtergetreide läuft in der Woche nach Ostern nicht an. Seit Wochen geben sich Martkteilnehmer zurückhaltend, die Importzölle der Chinesen auf bestimmte US-Agrarprodukte sorgen am internationalen Markt für Verunsicherung. Die nominellen Preise für Futterweizen nach Südholland liegen bei 173 €/t, in Westfalen und Südoldenburg zwischen 175 und 177 €/t. Alterntige Futtergerste nach Südholland liegt bei 173/74 €/t, neue Ware bei 165/66 €/t, Geschäft kommt allerdings nicht zustande. In Westfalen liegt alterntige Futtergerste bei 176/77 €/t, neue Ernte bei 165 €/t. Die Mühlen sind laut Angaben von Händlern seit Monaten nicht am Markt tätig.

Nach eigener Aussage sind die rheinischen Mühlen bestens versorgt. Alterntig tut sich ohnehin nicht mehr viel, lediglich die zweite Hande suche noch hier und da nach alterntiger Ware. Mit Hinblick auf die neue Ernte geben sich alle Marktteilnehmer zurückhaltend, derzeit wird mit Spannung auf den Handelsstreit zwischen den USA und China geschaut.

An der Matif fallen die Preise am heutigen Mittag. Der Mai-Termin für Matif-Weizen fällt um einen knappen Euro auf 165,50 €/t. Der September-Termin sinkt um mehr als einen Euro auf gute 169 €/t. Matif-Raps gibt noch deutlicher nach. Der Mai-Termin fällt um 2 € auf 349,75 €/t, der August-Termin auf 347,50 €/t.

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