Offerten von Futtergetreide bleiben derzeit aus. Die Ernteergebnisse in Niedersachsen sind enttäuschend. Die Mühlen müssen trotzdem in puncto Aufnahmefähigkeit nachrüsten, weil die Ernte außerordentlich früh beginnt.

In Südoldenburg läuft das Geschäft mit Futtergetreide am heutigen Vormittag nicht an. Händler berichten, dass kaum Ware angeboten wird, Landwirte halten ihre Ware zurück. Ohnehin sind die Ernteergebnisse von Getreide enttäuschend. In Niedersachsens fallen die Erträge durchweg schlecht aus. Die Qualitäten sind im Süden Niedersachsens besser als im Norden.
Die Preise halten sich stabil. Futtergerste wurde Anfang der Woche für den Termin 9/12 mit 184 €/t gehandelt, Futterweizen mit 191 €/t.
Markttendenz
An der Matif ziehen die Preise deutlich an. Am Kassamarkt mangelt es an Offerten.


Vonseiten der rheinischen Mühlen ist zu hören, dass diese eher ein Problem mit der Aufnahmefähigkeit der neuen Ernte sehen, die unerwartet früh von den Feldern kommt. Der erste neuerntige Weizen mit hohen Proteingehalten und Fallzahlen, sowie guten Hektolitergewichten der frühen Druschgebiete, aber schwachen Erträgen, wurde schon eingelagert.

An der Matif steigen die Weizenpreise durchweg um gut 1 €/t. Der Frontmonat liegt nun auf fast 184 €/t, der Dezember-Termin auf 187 €/t, der März steigt knapp über 189 €/t. Der Frontmonat für Matif-Raps steigt ebenfalls um rund 1 €/t auf 360,50 €/t. Der beiden hinteren Termine legen hingegen nur leicht zu, der November auf knapp über 366 €/t, der Februar auf 368,50 €/t.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats