Märkte am Mittag

Kleinigkeiten gehen immer

Am Getreidemarkt im Südwesten Deutschlands fragen Mühlen und Kraftfutterwerke kontinuierlich Ware nach. Die Landwirtschaft trennt sich auch von ihren Beständen.

Die Unternehmen im Südwesten Deutschlands zeigen Kaufinteresse für Getreide. In erster Linie sind die Kraftfutterwerke am Markt aktiv. Einzelne Mühlen haben ebenfalls höheren Bedarf und zahlen dann auch besser.

Aufgelder möglich

Auch wenn sich die Kurse in Paris unter roten Vorzeichen bewegen - im Südwesten werden recht unterschiedliche Preise gezahlt. Je nach Bedarf sind auch Aufgelder möglich.

 

So werden am Oberrhein und im Raum Rhein-Main für B-Weizen franko Mühle 167,00 bis 170,00 €/t im November/Dezember genannt. Für Januar/März sind die Mühlen mit einem Kurs von 169,00 bis 173,00 €/t am Markt. A-Weizen kann im November/Dezember am Oberrhein ebenfalls 169,00 €/t erzielen. Zu diesen Kursen sind die Landwirte bereit, Ware abzugeben.

Für Futterweizen werden im Moment 153,00 bis 155,00 €/t ab Station gewährt. Franko Kraftfutterwerk sind Kurse von 158,00 bis 161,00 €/t im alten Jahr aufgerufen. Für die ersten Monate im neuen Jahr sind 162,00 bis 163,00 €/t genannt. Futtergerste bleibt gefragt mit 147,00 bis 148,00 €/t ab Station. Franko Werk werden 148,00 bis 150,00 €/t genannt. Mais wird im alten Jahr mit etwa 158,00 €/t ab Station gehandelt. In den ersten Monaten des neuen Jahres müssen etwa 160,00 €/t gezahlt werden.

Bestellung der Felder läuft gut

Die Aussaat im Südwesten kommt gut voran. Große Schwierigkeiten mit der Witterung hat es nicht gegeben. Lediglich wenn die Vorfrucht noch nicht geräumt ist, kann es zu Verzögerungen kommen. Die Rübenfläche wurde in diesem Jahr ausgedehnt. So sind die Roder häufiger als in anderen Jahren noch unterwegs.

Internationale Notierungen unter Druck

In Paris  bleibt der Weizen weiterhin unter Druck. Der Dezember-Termin gibt bis mittags noch einmal 0,25 €/t zu gestern ab und liegt bei 158,50 €/t. Mais gibt mit einem Minus von 1,50 €/t im Januar ebenfalls auf 154,50 €/t nach. Raps schließt sich an und verliert im Februar 2,50 €/t auf 376,25 €/t.

 

 

 

 

stats