Märkte am Mittag

Knapper Frachtraum hemmt das Geschäft


Im Süden wird der Handel weiter von der Logistik bestimmt. Die regionalen Verarbeiter schauen bereits auf das kommende Jahr.

Nach dem Ende der Maisernte hat sich die Abgabebereitschaft der Landwirte leicht erhöht. Von einer Belebung des Geschäftes kann aber noch keine Rede sein. Die Mühlen sind bis zum Jahresende gut versorgt. Vereinzelt wird Interesse an den Terminen Januar bis März und Januar bis Juni gezeigt. Meist kommt es aber nur zu unverbindlichen Gespächen. Kleinere Mengen werden auch gehandelt. Die Preise werden dabei weiter von den Futtermühlen bestimmt. Ab Station lassen sich für Futterweizen zum Teil höhere Preise erzielen als für Brotweizen. Das überregionale Geschäft nach Norden leidet unter den niedrigen Wasserständen auf den Flüssen und den damit verbundenen hohen Kosten. Aber auch LKW-Ware nach Italien ist teuer und lässt sich kaum rechnen. Die Preise bewegen sich auf einem weitgehend unveränderten Niveau. Für Brotweizen werden in Südbayern ab Station knapp 200 €/t bezahlt. Für Futterweizen im Großraum Würzburg liegen die eher nominellen Kurse bei 186 bis 187 €/t. Für Futtergerste müssen rund 5 €/t mehr angelegt werden.

Markttendenz

Die logistischen Probleme erschweren derzeit eine überregionale Vermarktung. Die Hoffnung richtet sich auf höhere Wasserstände auf den Flüssen und bessere Absatzchancen in Richtung Norden.


An der Matif in Paris hält die Seitwärtsbewegung heute an. Bis zum Mittag geht es für den Dezember um 50 Cent auf 200,75 €/t nach oben. In Chicago steht Soft Red Winter mit 1 Cent bei 5,09 US-$/bushel (163 €/t) im Plus. Raps verliert in Paris 1,50 € auf 171,75 €/t. Auch die Bohne gibt in Chicago nach. Sie steht bei Verlusten von 4,75 Cent bei 8,54 US/bushel (273,50 €/t).

 

 

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