Märkte am Mittag

Mais in Baden mit schwachen Erträgen


Druschergebnisse beim Mais aus Baden sind enttäuschend, aber noch nicht repräsentativ. Die Abgabebereitschaft ist sehr verhalten.

Je nach Boden und Beregnungsmöglichkeit fallen die ersten Ergebnisse der diesjährigen Maisernte in Baden deutlich schwächer als im Vorjahr aus. Wurden 2017 Erträge von 8,5 bis 9,0 t/ha eingefahren, liegen sie in diesem Jahr deutlich unter diesem Niveau. Allerdings werden die ersten Ergebnisse von in der Regel schwächeren Böden noch nicht als repräsentativ bezeichnet. Abgewartet werden die nächsten Erfahrungen von den späteren Böden.  

 

Maisangebot verhalten

Gehandelt wird Mais nur sehr verhalten, aber auf einem hohen Preisniveau.  Alte Ernte ab badischer Station ist mit 195,00 bis 200,00 €/t bewertet.  Wer Ware benötigt, muss diese Forderungen erfüllen. Die neue Ernte im September /Oktober hat einen ähnlichen Kurs.

Auch ab bayerischer Station sind je nach Region ähnliche Kurse wie in Baden zu hören. Bei passender Logistik werden sie per Rückfrachten auch in den Nordwesten Deutschlands gefahren.

In Paris bleibt der Weizen preislich auf dem Rückzug. Im September werden heute Mittag nur noch 201,50 €/t und damit noch einmal 3,00 €/t weniger als gestern notiert. Mais ist im November mit 184,00 €/t und damit 2,75 €/t unter dem Schlusskurs von gestern bewertet. Raps gibt ebenfalls nach und verliert im November 2,75 €/t auf 377,75 €/t. 

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