Märkte am Mittag

Mühlen decken sich für das neue Jahr ein


Mühlen im Südwesten Deutschlands interessieren sich für Brotweizen im ersten Halbjahr 2019. Der Getreidehandel für das alte Jahr ist so gut wie abgeschlossen.

Für das alte Jahr bestimmen Abwicklungen bestehender Kontrakte das Bild im Getreidehandel. Der aktuelle Wasserstand auf dem Rhein ermöglicht die Abfuhr der Ware, sofern Schiffsraum zur Verfügung steht. Für die kommenden Tage wird im Markt wieder mit nachgebenden Pegeln gerechnet.

Mühlen am Oberrhein sind an Brotweizen für Jan/März und April /Juni interessiert. Genannt werden Kurse bis 209,00 €/t. Am Niederrhein stehen für Jan/März 212,00 €/t zur Diskussion. Für April/Juni werden 214,00 €/t genannt. A-Weizen erzielt fast keine Aufgelder mehr. Futterweizen ist am Niederrhein nicht so stark gefragt. Die Werke dort  werden auch mit osteuropäischer Ware über Brake versorgt. Zudem verdrängt günstigerer Mais den Weizen  aus den Rationen.

Auch die Niederländer zeigen weiterhin Interesse an Getreide aus dem Südwesten. So werden für Futterweizen und Futtergerste in den ersten Monaten des neuen Jahres gleichermaßen Kurse von 194,00 €/t bis 195,00 €/t ab Station genannt.

Winterungen erholen sich

Die Wintersaaten im Südwesten haben sich aufgrund der Regenfälle in der vergangenen Zeit erholt. Sogar die Rapsbestände können sich wieder sehen lassen.


In Paris verliert der Weizen heute Vormittag wieder leicht. Im März liegt der Kurs bei 203,75 €/t und damit 0,25 €/t unter dem Vortag. Mais verliert im März 0,75 €/t auf 175,75 €/t. Der Januar zeigt sich unverändert mit 173,75 €/t zum Montag. Raps zeigt ebenfalls schwächere Kurse. Der Februar liegt mit 368,75 €/t im Februar 1,75 €/t unter dem Schlusskurs von gestern.

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