Märkte am Mittag

Niederschläge reduzieren Wasserdefizit


Die Niederschläge der vergangenen Tage im Südwesten Deutschlands haben nochmals dazu geführt, dass die Getreidebestände davon profitieren können.

Getreide im Südwesten Deutschlands gibt auf den Feldern ein ordentliches Bild ab. Die aktuellen Niederschläge sorgen dafür, dass das bisherige Wasserdefizit weiter ausgeglichen wird. Somit steigen auch die Erwartungen an eine gute kommende Ernte. Gleichzeitig geben die Preisvorstellungen nach. Abschlüsse werden im Moment für Geschäfte in der neuen Ernte kaum getätigt. Allerdings haben Landwirte bereits während der Phase höherer Erlöse Getreide verkauft.

Preisvorstellungen uneinheitlich

Alte Ernte wird nach wie vor in kleinen Mengen für einen individuellen Bedarf angefragt. Hier gehen die Preismeinungen auseinander. Während einerseits - angelehnt an die Entwicklungen an den internationalen Börsen - von festen Kursen die Rede ist, werden andererseits auch für die alte Ernte bereits nur noch schwächere Erlöse gewährt.

Für eine Futtergerste werden im Moment für Mai /Juni noch 178,00 €/t  bis 181,00 €/t franko Werk bezahlt. Ab Station bezahlen holländische Einkäufer 168,00 bis 170,00 €/t. Die Bewertung für Futterweizen liegt unter 180,00 €/t bis 183,00 €/t franko Werk. Brotweizen kann auch bis zu 185,00 €/t franko Mühle erzielen. Die Aussichten beim Raps der neuen Ernte werden als nicht sehr gut beschrieben. Eine schwache Blüte könnte zu einer geringeren Schotenbildung führen.

In Paris kann der Weizen heute noch einmal zulegen. Im September bewegt er sich  mittags bei 176,75 €/t und damit 0,75 €/ t über dem Schlusskurs von gestern. Mais legt ebenfalls um 1,00 €/t auf 163,75 €/t im Juni zu. Raps folgt dieser Tendenz und gewinnt 1,50 €/t auf 365,50 €/t im August hinzu.

 

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