Märkte am Mittag

Nur kleines Bedarfsgeschäft


Die schwachen Börsen und der mit Spannung erwartete Wasde-Report lähmen die Getreidemärkte im Nordwesten. Das kleine Angebot stützt die Preise.

Trotz der schwächeren Notierungen an der Matif bewegen sich die Kurse für Futtergetreide in Südoldenburg und Westfalen nicht. Die Futtermühlen kaufen nur kleine Mengen zu, wenn Mischfutterkontrakte gedeckt werden müssen. Dies sorgt zwar für ein stetiges Geschäft, dass insgesamt aber überschaubar bleibt. Trotz des verhaltenen Angebotes aus Landwirtschaft und Handel lässt sich die Nachfrage ohne große Probleme bedienen.

Stabile Kassamarktpreise und sinkende Börsenkurse sorgen in Südoldenburg für steigende Prämien. Vor einer Woche konnte man Weizen für den Termin September bis Dezember noch  even Matif Dezember kaufen. Inzwischen liegen die Preise in Südoldenburg bei unverändert 181 €/t um 6 € über der Matif.

Für den weiteren Wochenverlauf wird mit einem anhaltend ruhigen Geschäft gerechnet. Die Marktbeteiligten warten auf den August-Wasde, der am Montagabend veröffentlicht wird. Darin sollen neue Aussagen zu den Anbauflächen und Ernteprognosen für Mais du Sojabohnen in den USA gemacht werden.

Ähnlich ist die Situation an den Börsen, wo es nur wenig Umsatz und Bewegung gibt. An der Matif verliert Weizen 75 Cent auf 170,00 €/t. Raps gewinnt 25 Cent auf 373,75 €/t. in Chicago gibt Weizen um 1,5 Cent auf 482,50 Cent/bushel (158,42 €/t) nach. Mais legt um 1,25 Cent auf 405,5 Cent/bushel (142,56€/t) zu und Sojabohnen steigen um 0,25 Cent auf 848 Cent/bushel (279,43 €/t).

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