Märkte am Mittag

Schwacher Start in die Woche


Am Montagmorgen sind die Vorzeichen an den Börsen rot. Die Märkte für Futtergetreide im Nordwesten können sich dennoch behaupten.

An der Matif wird der Frontmonat September am Mittag bei 166,75 €/t gehandelt, 1,25 € schwächer als am Freitagabend. Septemberweizen verliert 1,50 € auf 170,00 €/t. In Chicago steht Soft Red Winter bei 468 Cent/bushel (154,71 €/t) mit 2,25 Cent im Minus. Mais trifft es noch härter, er verliert an der CBoT 6 Cent auf 365 Cent/bushel (129,34 €/t).

Der Kassamarkt in Nordwestdeutschland zeigt wenig Bewegung. In Südoldenburg und Westfalen verharren die Preise auf dem Niveau der vergangenen Woche. Für Futterweizen werden je nach Standort für den Termin September bis Dezember 178 bis 179 €/t bezahlt. Futtergerste wird kaum gehandelt und für denselben Termin mit 167 bis 169 €/t bewertet. Für Futterroggen gibt es nach wie vor Offerten aus Polen, die günstiger sind, als ostdeutsche Ware. Mais ab Brake wird für den Termin August und September mit 184 bis 185 €/t angeboten. Für den Oktober sind es nur noch 175 €/t, weil man dann von der großen ukrainischen Ernte profitiert.

Damit ist auch eine Orientierung für die Körnermaispreise in Norddeutschland gegeben. In einigen Teilen Niedersachsens steht der Mais sehr schlecht. Dort werden große Ertragseinbußen bis hin zu Totalverlusten befürchtet. Der Silomaisbedarf der Rinderhalter und Biogasproduzenten wird sich in diesen Gebieten kaum decken lassen. Die Engpässe in der Versorgung und die derzeit wenig attraktiven Körnermaispreise könnten dazu führen, dass mehr Maisflächen gehäckselt werden.

Beim Raps sorgen nach dem Neun-Monats-Hoch vom Freitag heute Gewinnmitnahmen für eine leichte Korrektur. In Paris wird Raps am Mittag bei 379,25 €/t um 75 Cent schwächer gehandelt. Sojabohnen verlieren in Chicago 6,75 Cent auf 860,5 Cent/bushel (284,69 €/t). Der Euro kann sich etwas erholen und steht bei 1,1104 US-$.

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