Märkte am Mittag

Schweinepest schwächt Handel


Mischfutterhersteller sind verunischert durch den Fund von toten Wildschweinen nahe der deutschen Grenze.

Markttendenz
Die Preise sind nominell schwächer zu bewerten gegenüber dem Vortag.
Am heutigen Mittag wird kaum Futtergetreide gehandelt. Zum einen sind die Lager nicht so gefüllt, dass Ware verkauft werden müsste, um Kapazitäten zu schaffen. Zum anderen sorgt die Nachricht von toten Wildschweinen, die im Dreiländereck Frankreich, Luxemburg, Belgien, etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, gefunden wurden und bei denen ASP festgestellt wurde, für Verunsicherung. Das Bundesagrarministerium teilte den Fund am Donnerstag mit. Am Freitagmittag sind Mischfutterhersteller dementsprechend kaum an Ware interessiert, die eventuell keine Abnehmer findet. Hinzukommt, dass die Nachfrage ohnehin gering ist.

Nominell sind die Preise gegenüber dem Vortag etwas schwächer zu bewerten. Futterweizen in Südoldenburg liegt für den Termin 9/12 bei 212 €/t, in Westfalen für September bei 211 €/t. Am Oberrhein sind es im September 198 €/t, nach Holland für den Termin 9/12 207 €/t. Die Preise für Futtergerste liegen für den jeweiligen Termin in Südoldenburg, Westfalen und nach Holland auf dem Niveau von Futterweizen.
Brotweizen im Rheinland liegt für den Termin 9/12 bei 207 €/t, in Westfalen für den September bei 212 €/t.

An der Matif tendieren die Preise seitwärts. Matif-Weizen liegt für den Frontmonat Dezember auf 197 €/t, für März knapp unter 200 €/t. Matif-Raps verliert am heutigen  Mittag um jeweils rund 1 /t: Der Frontmonat November liegt bei 367 €/t, der Februar bei 367,50 €/t.

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