Märkte am Mittag

Umsätze auf Sparflamme


Im Nordwesten bleibt der Getreidehandel ruhig. Das Interesse an Abschlüssen im neuen Jahr ist leicht gestiegen.

Die gute Versorgungslange der Mischfutterwerke bis zum Jahresende macht den Getreideabsatz für Termine bis zum Jahresende sehr schwierig. Für den Termin Januar bis Juni besteht dagegen immer wieder die Bereitschaft Weizen und Gerste zu kaufen. Für Futterweizen und Gerste zur Lieferung im Oktober bis Dezember wurden in Südoldenburg und Westfalen unverändert 215 €/t bezahlt, der Termin Januar bis Juni wird mit 220 €/t gehandelt.

Futterweizen 15 Oktober


Beim Mais verlässt man sich vorerst weiter auf Importware, weil deutscher Mais zu teuer ist. In Südoldenburg stehen die Maispreise etwas unter Druck und liegen nun knapp unter 190 €/t. Geschäfte mit Futtergetreide gibt es derzeit eher auf der Handelsebene, wo Paritäten getauscht oder kleinere Deckungskäufe getätigt werden. Die Brotmühlen sind ebenfalls gut gedeckt und nur vereinzelt am Markt. Wenn zusätzliches Mehlgeschäft Deckungskäufe notwendig macht, kann meist ohne große Probleme Weizen auf einem unveränderten Niveau eingekauft werden.
Markttendenz

Derzeit fehlen dem Markt die Impulse für ein anziehendes Geschäft.


An der Matif tut sich heute wenig. Der Dezember gewinnt 25 Cent auf 203,50 €/t hinzu. In Chicago gibt Weizen um 3 Cent auf 5,20 US-$/bushel nach. Sojabohnen und Mais notieren nahezu unverändert. Raps kann in Paris um 1,25 € auf 374,25 €/t zulegen.

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