Märkte am Mittag

Vereinzelt Neugeschäft


Der Getreidehandel im Südwesten Deutschlands präsentiert sich aktuell noch überschaubar. Bis auf wenige Neugeschäfte bleibt der Handel ruhig.

Die Nachfrage nach Getreide im Südwesten Deutschlands wird im Markt als verhalten beschrieben. Neugeschäft findet nur vereinzelt für kleine regionale Partien statt. Die Marktteilnehmer tasten sich an den Markt im neuen Jahr heran. In der Regel wird von der Hand in den Mund gelebt.

Qualitätsweizen findet gelegentlich in Belgien Absatz. Vor allem bei den deutschen  Mühlen wird im Markt aber von einer guten Versorgung für Weizen in den ersten Monaten des neuen Jahres ausgegangen.  Die Kurse haben in den ersten Tagen des neuen Jahres in Paris leicht zugelegt. B-Weizen im Südwesten Deutschlands kann mit 208,00 bis 209,00 €/t für Januar/März erstellt werden.

Futterweizen wird mit 197,00 bis 198,00 €/t ab Station besprochen. Futtergerste hat einen Kurs von 200,00 €/t ab Station. Auch wenn der Wasserstand auf dem Rhein wieder normale Pegel erreicht hat, belasten hohe Frachten die Erlöse nach wie vor.

Nicht mehr viel Weizen in den Lägern

Die unverkauften Mengen in der Landwirtschaft im Südwesten Deutschlands werden als überschaubar eingeschätzt. Vor allem das Angebot an Weizen und Gerste wird als nicht mehr reichlich vermutet. Die Nachfrage nach Gerste könnte allerdings Entlastung von Kompromissgersten aus den Sommerungen bekommen. Raps wird noch in größerem Umfang in den landwirtschaftlichen Lägern oder unverkauft beim Handel liegend erwartet. Die Kurse der vergangenen Wochen waren für einen Verkauf nicht interessant genug.

Weizen in Paris legt heute Vormittag noch einmal 0,75 €/t auf 206,75 €/t im März zu. Mais bewegt sich seitwärts und verliert 0,25 €/t auf 182,50 €/t im März. Raps zeigt ebenfalls eine Seitwärtsbewegung mit einem leichten Verlust von 0,25 €7t auf 368,25 €/t im Februar.

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