Märkte am Mittag

Warten auf den Export


Das Geschäft mit Brotweizen köchelt weiter auf Sparflamme. Die Hoffnungen richten sich darauf, dass im Februar die Exportnachfrage anzieht.

Die Mühlen im Rheinland und im Südosten Niedersachsens haben für die Termine im kommenden Jahr noch kleinere Käufe getätigt. Im Handel wird von Preisen von 215,00 €/t für den Termin Januar bis März zu Mühlen im Raum Braunschweig berichtet. Im Rheinland wurden für den Termin April bis Juli 220,00 €/t bezahlt. Große Nachfrage besteht nicht, denn den Mühlen fehlt bisher das Mehlgeschäft. Besprochen werden die Termine bis zur neuen Ernte, aber meist liegen die Geld- und Briefkurse zu weit auseinander.

Markttendenz

Kurz vor den Feiertagen gibt es nur wenig Neugeschäft. Die Kontraktabwicklung und die Vorbereitung der Jahresabschlüsse stehen derzeit im Mittelpunkt.


Kurz vor den Feiertagen sind die meisten Büros mir der Kontraktabwicklung beschäftigt. Schiffsraum ist weiterhin knapp. Am Rhein sinken die Wasserstände wieder. Der Pegel Kaub fällt heute unter die Marke von 1,25 Meter und wird sich bis zu Wochenende unter 1,20 Meter bewegen, sodass wieder Kleinwasserzuschläge fällig werden.

B-Weizen-Export ab Februar?

Für das kommende Jahr erhofft sich der Landhandel in den niedersächsischen Ackerbauregionen ein Anziehen der Exportnachfrage. Ab Februar könnten sich für deutschen Brotweizen Chancen ergeben, so ein Händler gegenüber agrarzeitung.de. Die zuletzt gestiegenen Kurse an der Matif, haben in Südoldenburg zu keinen Preissteigerungen geführt. Solange günstiger Mais über Brake bezogen werden kann, bleiben auch die Preise für Futterweizen in der Seitwärtsbewegung gefangen. Für den Januar bis März werden Preise von 219,00 €/t bezahlt, ohne dass dabei große Umsätze generiert werden.

An der Matif geben die Weizennotierungen heute leicht nach. Der März verliert 50 Cent auf 207,00 €/t. In Chicago steht Soft Red Winter bei 533 Cent/bushel (171,77 €/t) mit 2,25 Cent im Minus. Raps gibt an der Matif 25 Cent auf 367,75 €/t ab, die Bohne legt an der CBoT um 2,5 Cent auf 907,25 Cent/bushel (292,68 €/t) zu.

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